| Projekt | Neubau EFH 55 |
| Typ | Mehrfamilienhaus |
| Ort | Münster |
| Leistungsphase | 1-9 |
| Projektbeginn | 2020-2022 |
| Grundstück | 778 m² |
| Brutto-Geschossfläche | 777 m² |
| Wohn-/ Nutzfläche | 452 m² |
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In unmittelbarer Nähe zum Zoo, zur Sentruper Höhe und dem Universitätsklinikum Münster entstand ein hochwertiges, dreigeschossiges Mehrfamilienhaus mit drei großzügigen Wohneinheiten.
Das Gebäude fügt sich sensibel in die bestehende Wohnstruktur ein und interpretiert den klassischen Münsteraner Klinkerbau zeitgemäß neu.
Jede Etage beherbergt eine eigenständige Wohnung, wodurch ein hohes Maß an Privatsphäre und Wohnqualität gewährleistet wird. Die vertikale Erschließung erfolgt komfortabel über einen Aufzu,g und bietet barrierearmen Komfort.
Zusätzlich gibt es einen Doppelparker PKW-Aufzug von WÖHR PKW-PARKLIFT-SYSTEME realisiert und erfüllt damit hohe energetische Standards. Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und ein ausgewogenes Verhältnis von Technik und Gestaltung standen im Mittelpunkt der Planung. ( siehe Video)
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Die Fassade besteht aus einem hochwertigen Wärmedämmsystem und dem Klinkerriemchen der Ringofensortierung STP-GR 101 im Dünnform von Janinhoff Klinker. Dieser verleiht dem Gebäude eine dauerhafte, regionale Identität.
Durch die hochwertige Dämmung konnte das Wonhaus im Effizienzhaus 55 errichtet werden.
Klare Öffnungen, präzise Details und eine ruhige Materialwahl prägen den architektonischen Ausdruck.
Das Gebäude wurde als KfW-55-Effizienzhaus realisiert und erfüllt damit hohe energetische Standards. Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und ein ausgewogenes Verhältnis von Technik und Gestaltung standen im Mittelpunkt der Planung. |
Durch die konsequente Ausnutzung des Grundstücks und den gezielten Umbau des bestehenden Einfamilienhauses mit seitlich ausgeführtem Anbautrakt ist ein neues Nutzungskonzept entstanden: Aus einem
Haus wurden zwei eigenständige Einheiten von Wohnen und Praxis.
Grundlage des Entwurfs war die Erweiterung des Bestands durch einen eigenständigen Neubautrakt. Auf diese Weise konnte eine zusätzliche Wohneinheit geschaffen werden, während das ursprüngliche
Wohnhaus durch gezielte Umbaumaßnahmen für eine Praxisnutzung neu organisiert wurde.
Vor dem Hintergrund einer vorteilhafteren Nutzbarkeit im Alter, entschieden sich die Bauherren bewusst für eine Reduzierung der eigenen Wohnfläche. Der überwiegende Teil des ehemaligen
Einfamilienhauses wird künftig als Praxis vermietet, während der neue Anbau das private Wohnen aufnimmt.
Der neue Trakt ergänzt den Bestand funktional und räumlich.Neben einem bereits vorhandenen Gästezimmer entstanden zusätzliche neue Räume, ein barrierefreies Bad, ein weiteres Gästebad sowie ein
großzügiger Flur. Dieser übernimmt sowohl die Erschließung als auch – in Verbindung mit der Treppe ins Dachgeschoss – die Funktion einer Bürofläche. Zum Garten hin öffnen sich das Wohnzimmer und
der neue Küchentrakt.
Eine besondere Herausforderung stellte die Belichtung des Flurs dar. Aufgrund der seitlich angeordneten Garage mit anschließendem Abstellraum war eine klassische natürliche Belichtung nicht
möglich. Tageslicht gelangt über die neue Haustür mit hohem Glasanteil in den Raum. Ergänzend wurden quadratische, begehbare Glasflächen in die Decke integriert, über die zusätzliches Tageslicht
aus dem Dachgeschoss in den Flur geführt wird. So entsteht trotz der inneren Lage eine helle und gut nutzbare Arbeitsatmosphäre.
Das Dachgeschoss nimmt die privaten Rückzugsräume auf: ein großzügiges Schlafzimmer mit Gartenbezug, ein Gästezimmer sowie zur Straßenseite ein weiteres, großzügiges Bad mit angeschlossener
Sauna.
Bauausführung:
Um die Großzügigkeit und Zusammengehörigkeit der beiden Nutzungseinheiten zu unterstreichen, wurden die vorhandenen Klinkersteine des Bestands wiederverwendet. Fehlende Bereiche ergänzen eine
anthrazitfarbene Trespa-Schalung, die Alt- und Neubau gestalterisch verbindet und zugleich zeitgemäß interpretiert.
Zur energetischen Verbesserung des Altbaus und zur Angleichung an den Neubau wurde das gesamte Dach erneuert. Es erhielt eine Aufsparrendämmung, neue Dachflächenfenster sowie eine neue Gaube.
Ergänzend erfolgte eine energetische Sanierung der Außenwände mittels Einblasdämmung.
Neue Fenster im Altbau sowie eine neue Heizungsanlage mit Solarthermie vervollständigen die Sanierungsmaßnahmen.





Massivbauweise mit klassischem Satteldach
Moderner Flachdacherker zur Erweiterung der Wohnflächen
Erkerbekleidung mit Trespa-Platten in Holzoptik
Carport mit integriertem Eingangs- und Witterungsschutz
Effiziente Luft-Wärmepumpe (Viessmann)
Hochwertige Kunststofffenster Inoutic Prestige
Klinkerfassade: ABC-Klinker „Sylt-Magma Kohlebrand“
Dacheindeckung: Erlus – Typ Linea
Das Gebäude interpretiert das klassische Giebeldachhaus zeitgemäß neu. Der modern gestaltete Flachdacherker schafft einen spürbaren Raumgewinn im Erd- und Obergeschoss und setzt zugleich einen architektonischen Akzent in der Fassadengestaltung.
Der Carport ist direkt mit der Eingangsüberdachung verbunden und ermöglicht über den vorgelagerten Windfang einen komfortablen und wettergeschützten Zugang zum Haus – unabhängig von Jahreszeit und Witterung.
Großzügige, gezielt platzierte Fensterflächen sorgen für helle, lichtdurchflutete Wohnräume und schaffen eine angenehme Wohnatmosphäre mit hoher Aufenthaltsqualität. Die klare Materialwahl und die ausgewogene Proportionierung verbinden Funktionalität, Dauerhaftigkeit und zeitlose Gestaltung.

